Ornithologe: Vogelfütterung im Sommer wichtiger als im Winter – pure.news

Ornithologe: Vogelfütterung im Sommer wichtiger als im Winter – pure.news

Ornithologe: Vogelfütterung im Sommer wichtiger als im Winter – pure.news

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Fütterung von Vögeln ist inzwischen im Sommer wichtiger als im Winter. Das sagte der Ornithologe und Verhaltensforscher Peter Berthold der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Mittwochsausgabe). „Mit der Sommerfütterung können Vogelfreunde wahre Wunder bewirken“, sagte der ehemalige Leiter der Vogelwarte Radolfzell des Max-Planck-Instituts für Ornithologie. Der Energie- und Eiweißbedarf der Vögel sei …

Source: pure.news/de/wissenschaft/2018/05/ornithologe-vogelfuetterung-im-sommer-wichtiger-als-im-winter/

Facebook-Datenskandal: Möglicherweise rund 310.000 deutsche Nutzer betroffen

Facebook-Datenskandal: Möglicherweise rund 310.000 deutsche Nutzer betroffen

Facebook hat Zahlen betroffener Nutzer im Facebook-Datenskandal um Cambridge Analytica genannt. Rund 87 Millionen Nutzer könnten betroffen sein, in Deutschland bis zu 310.000. Die Zahlen hat Facebook errechnet.

Source: www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-Datenskandal-Moeglicherweise-rund-310-000-deutsche-Nutzer-betroffen-4011147.html

Datenkonzerne verdienen nunmal Geld mit Daten, aber…

Ex-Manager bei Facebook: Datenskandal um Cambridge Analytica nur Spitze des Eisbergs

Ex-Manager bei Facebook: Datenskandal um Cambridge Analytica nur Spitze des Eisbergs

Der Zugriff auf Dutzende Millionen Facebook-Nutzerdaten von Cambridge Analytica weist auf ein viel größeres Problem hin. Ein ehemaliger Facebook-Verantwortlicher erklärt, dass App-Entwickler Hunderte Millionen Profile abgegriffen haben könnten.

Source: www.heise.de/newsticker/meldung/Ex-Manager-bei-Facebook-Datenskandal-um-Cambridge-Analytica-nur-Spitze-des-Eisbergs-3999497.html

Nazis in der DDR

Gewaltbereite Nazis in Ostdeutschland – das ist offensichtlich keine Folge sozialer Verwerfungen nach der Wiedervereinigung, sondern gehörten eben auch zur DDR-Jugend. Dieses Foto machte ich am 04.11.1989 in Berlin, also vor Maueröffnung.

Den Überfall von Nazis auf die Zionskirche in Ost-Berlin am 17.10.1987 hatte ich selbst miterlebt, auch wie die „Volks-„Polizei zuschaute.

 





Gebet

Es könnte alles so einfach sein.

Wenn mich zwei muslimische Frauen fragen, ob sie im leeren Saal der evangelischen Gemeinde neben dem Altar beten dürften und ich das selbstverständlich mit einem klaren „Warum nicht?“ beantworten kann, so ist es ein friedlicher Adventssonntag geworden.

Oleander

OleanderManchmal braucht es einen Schnitt

Nur noch lange Stiele mit ein paar Blättern, so sah mein Oleander vor zwei Jahren aus. Nach dem Schnitt blühte er nicht mehr – das geht manchem so.

Nun ein weiteres Jahr später ist alles wieder gut.

Die andere Erde

 

Nun haben wir sie, die Schwertern und Brüder im All – fast jedenfalls. So spekakulär die Entdeckung von Kepler 452b ist, so nachdenklich macht sie mich auf den zweiten Blick. Unsere möglichen Nachbarn im Weltraum sind so weit entfernt, dass es praktisch egal ist, ob sie eine richtige Sprache sprechen oder sich nur mit Eierkuchen bewerfen. Flöge jemand von uns mit Lichtgeschwindigkeit dort hin und dann auch wieder zurück dann könnte er uns erzählen, was uns blüht. Kepler ist deutlich älter als wir und also auch die Erfahrungen der Bewohner profunder. Nur leider würden wir erst in 2800 Jahren davon erfahren.

Da ist soviel Platz dazwischen, dass wir unseren entfernten Schwestern und Brüdern sogar ihren eigenen allmächtigen Gott gönnen können – die beiden kämen sich doch kaum ins Gehege, oder?

Immerhin werden wir sie weder bekriegen, noch ausbeuten können. Das gilt, Gott sei dank, auch anders herum.

Vogelrettung

WP_000907Der Star litt wohl an einer Gehirnerschütterung nach Fensterkollision. Sicher hätten man ihn auch auf dem Rasen sitzen lassen können, doch Katzen wohnen dort auch in der Nähe und Vögel mit Gehirnerschütterung fliegen nicht weg. So ähnlich hat er die Situation wohl auch eingeschätzt und mit aus lauter Freude die unverdauten Beeren auf die Hand geschissen. Nach zehn Minuten war er dann wieder zu sich gekommen und davon geflattert.

Herbstanfang

WP_000885_bAuch der Schwan scheint recht zufrieden zu sein mit diesem Herbstanfang auf der Warnow.

WP_000878_b

Die Jungschwäne riechen wohl, dass ich, wie fast immer, das Entenbrot vergessen habe und zeigen kein Interesse an einer näheren Bekanntschaft.

WP_000874Die Stockente will mir meine Vergesslichkeit kaum glauben und traut sich bis auf Paddellänge an mein Boot heran.

WP_000892_bRostock aus der Froschperspektive

Făgăraș V

Bei dem Bergsteiger-Weltkongreß 1857 wurde mit großer Mehrheit festgelegt, dass es in jeder Berghütte einen Schnarcher zu geben habe. Daran wird sich nach meiner Beobachtung sehr penibel gehalten. So genieße ich nach einem kurzen Kaffe in der Hütte die morgendliche Ruhe auf dem Weg

Der erste Teil des Wege ist schnell gemacht und so hätte ich fast das Frühstück vergessen. Das dann nach geholt, hat zwar für Stärkung gesorgt, mich jedoch ins Hintertreffen gebracht.

Die Schafe benutzen den selben schmalen Wanderweg bergauf und sind schon vor mir da. Sie oder ich, ein Zurückweichen kann ich mir nicht leisten !!!

Viel Feind – viel Ehr‘! Ich setze mich durch und der Schäfer muss leider einen Teil der Arbeit noch einmal machen, was er mir, so deute ich seinen Gruß, verzeiht. Aber auch sein Hund hat gearbeitet und ob Verzeihen in sein Repertoire gehört, weiß ich nicht.

Wir  stehen uns auf dem Bergpfad, der nur Platz für einen hat, gegenüber, Auge in Auge, zeigen uns die Waffen, also er mir seine. Meine sind tief versteckt im Rucksack, falls ich sie  nicht doch vergessen habe. Diese Hunde sind kampferprobt, gegen Wölfe!

Zugegeben, ich hab ihm dann den Weg überlassen und bin oberhalb über den Hang ausgewichen, so wie vorher die anderen Schafe. Niemals hangabwärts gefährlichen Hunden ausweichen (!!!), dann ist man endgültig unterlegen, lächle ich in mich hinein. Und freue mich,  André Heller zustimmen zu dürfen – „Die wahren Abenteuer sind im Kopf, und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo“.

Făgăraș IV

Um es vorweg zu nehmen, das Schild, welches die Schließung der Hütte suggerierte war ein Witz, den ich bis heute nicht verstanden habe. Die Hütte hatte geöffnet, nur die Tür mit dem Schild war ein bißchen geschlossen.

DAS LOB DER BIERDOSE

Mein Abendbrot war irgendwie gut.
Es wird manchem das Blut in den Adern gefrieren lassen, schon bei dem Foto, spätestens bei der Teilüberschrift. Ich wage zu behaupten, dass tatsächlich die Bierdose hier oben die ökologischste Getränkeverpackung ist.

Alle Lebensmittel, also auch da Bier werden mit Eseln zur Hütte hinauf transportiert.

Hinunter ins Tal jedoch, dorthin wo es eine Müllentsorgung gibt, laufen die Packtiere unbeladen; man mag es ihnen gönnen.

Der Müll bleibt oben.
Und dann bin ich froh, dass mein Bier in keiner Glasflasche und auch keiner  Plastikflasche angeliefert wurde. Glas und Plastik bleiben da oben erhalten, meine Bierdose wird irgendwann verrostet sein.

Abfallentsorgung, so scheint mir, ist ein Zukunftsthema in Rumänien, nicht nur auf den Berghütten.

Făgăraș III

Die zweite Etappe dann doch guten Mutes in Angriff genommen, beginnt mit einem kurzen Gedenken, doch dann lasse ich die Cabana Turnuri schnell hinter mir.

Auf dem Wege schwinden die Zweifel schnell und vor mir liegt ein wunderschöner Pfad, der sich sehr gleichmäßig und nicht zu steil den Berg hinauf schlängelt.

Sehr bald schon bin ich auf Höhe des Minischneefeldes angelangt und bewundere Schafe und Schäfer, die sich noch viel weiter ober tummeln, als Tagesgeschäft. Auf dem Foto nur zu erahnen, als winzige Punkte unterhalb der Felswand rechts oben.

Als ich dann praktisch vor dem Podragu stehe, ist von der Hütte nichts zu sehen. Von dem auf der Karte eingezeichneten Bergsee allerdings auch nichts. Das läßt hoffen.

Die Reste einer Bruchlandung liegen hier offenkundig schon länger. Wäre es der einzige Müll, der hier oben herum liegt, könnte man es als Denkmal verbuchen.

Nach zwei Stunden habe ich die angekündigte Wanderzeit diesmal deutlich unterschritten und habe die Cabana Podragu erreicht.

Naja, mein Marschgepäck enthält ja alles, was ich zum Übernachten im Gebirge wirklich brauche und verhungern werde ich auch nicht.

Făgăraș II

Da ich weder über die Funktionsfähigkeit der Hütten, noch über Weg und Dauer der Wanderung noch über das Wetter viel wußte, hatte ich mich mit allem Notwendigen ausgerüstet: Kochgeschirr, reichlich Proviant, Schlafsack und viel Wasser. Natürlich hatte ich auch die komplette Regenbekleidung eingepackt, da es an allen vorangegangenen Tagen schwere Gewitter mit erheblichen Niederschlägen gegeben hatte. Viel weniger von allem hätte gut gereicht, wie sich am Ende herausstellte.

Der Weg führt das Tal des Arapașu hinauf, zunächst eine langweilige unbefestigte Forststraße entlang. Versöhnlich stimmt mich jedoch der rauschende Bergbach und die Tatsache, dass der Weg vormittags größtenteils im Schatten liegt.

Die Tierwelt des Făgăraș ist bemerkenswert, wovon ich allerdings nicht viel zu Gesicht bekam. Immerhin konnte ich mich über einen dicken Hundertfüßler freuen.

Nach etwa einer Stunde verläßt der Wanderweg die Forststraße und verwandelt sich in einen wunderschönen Waldweg mit teilweise sehr steilen Passagen. Schnauf! Das Marschgepäck wird schwer.

Noch dreimal über den Fluß auf Brücken, an deren Geländer man sich nicht zu ernsthaft festhalten sollte, und vor mir liegt die erste Hütte.

Die Cabana Turnuri liegt auf 1520 m Höhe, wurde 1964 errichtet und kann 20 Wanderer beherbergen. Auf der bis hierher viereinhalbstündigen Wanderung war ich allein. Nur einmal habe ich eine Gruppe von acht Wanderern überholt, die dann ebenfalls bei der Hütte eintreffen und sich mit Tee und Suppe bewirten lassen.

Und weiter? Nö, eigentlich heute gar nicht, war mein erster Impuls, als ich die nächste Wegstrecke vor mir liegen sah. Ich hatte bis hierher etwa 1000 Höhenmeter (netto) überwunden und sah einen großen Berg vor mir.

Ein Wasserfall, ein Schneefeld und ein Gipfel – alles sehr schön und als Ensemble sowieso. Nur die nächste Hütte war ja noch höher gelegen, als dieser imposante Gipfel. Noch einmal über 600 Meter aufsteigen, heute? Mit dem Gepäck?

Nach einer halben Stunde hatte ich mich an den Gedanken gewöhnt.

Făgăraș I – 20.07.2014

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Fagaras Überblick

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Fagaras Überblick: 45.599722, 24.736111

 

Vor 29 Jahren war ich das erste Mal im Făgăraș. Es war mein erster richtiger Rumänien-Urlaub gewesen und wir wanderten damals auf den höchsten Berg des Landes, den Moldoveau (2544m). Für mich war es das erste (kleine) Hochgebirge und hat bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen sowie noch lange anhaltende Schmerzen im linken Knie. Die Startbedingungen waren damals andere. Die Outdoor-Ausrüstung in DDR-Warenhäusern war praktisch unsichtbar und die Lebensmittelversorgung in Rumänien prekär. So hatte ich einen komplett selbstgebauten Rucksack auf dem Rücken (ich kann ja nähen und schweißen) und hatte den zuvor unter anderem mit vielen Konservendosen befüllt. Wir sind nicht verhungert.

Diesmal sollte das Ziel der Podragu (2482m) sein.

Als Startpunkt hatte ich mir auf der nun doch neu gekauften  Wanderkarte Victoria ausgesucht. Der Plan hieß also 8 – 9 Stunden Wandern und dabei 2000 Höhenmeter überwinden.

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Fagaras

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Victoria Parken: 45.700020, 24.693167
Podragu: 45.603635, 24.685153
Cabana Turnuri: 45.626344, 24.676731
Cabana Podragu: 45.610462, 24.687217
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Victoria Parken
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Podragu
Podragu 2482m, Comuna Arpașu de Jos, Hermannstadt, Rumänien
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Cabana Turnuri
Cabana Turnuri, Comuna Arpașu de Jos, Hermannstadt, Rumänien
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Cabana Podragu
Cabana Podragu, Comuna Arpașu de Jos, Hermannstadt, Rumänien

Irgendwie viel, aber nicht ohne jede Erfolgsaussicht.

Trentino V

Wenn schon Klettern nicht möglich ist, weil alles immer wieder neu naß wird, wandern geht fast immer. Also suche ich mir den Weg nach Cerana, 400 m höher gelegen, als Ragoli.

Wasser muss ich kaum mitnehmen, es gibt ja überall reichlich davon. Dieser Wanderweg ist auch ohne feste Schuhe möglich, obgleich er recht steil ist. Die Strecke ist durchgehend asphaltiert.

Das Dorf ist irgendwie leer, die wenigen Häuser sind verschlossen.

 

Der Reiz des Dorfes hält sich für mich in Grenzen.

Selbst die Kirche gestattet mir nur einen Blick durch das Gitterfenster und so bleiben mir die Schätze dieses Dorfes, die es irgendwo geben soll, verborgen.

Vielleicht hätte ich mich vor der Wanderung erkundigen sollen, ob und wie es Zugang gibt.

Trentino III

Auf gehts!
Heute also wird unser erster Klettertag. Da das naheliegende sich aufdrängt, nehmen wir gleich den Klettergarten um die Ecke: CROZ DE LE NIERE – über 40 Meter hoch mit 68 (!) gut gebohrten Routen. Warum sollte man sich weiter vom Sofa wegbewegen? Ein Nachteil wir beim Griff nach dem Fels doch sichtbar. Wegen der schattigen und Windgeschützten Lage, trocknet es hier offenbar nicht schnell ab.

Gute Kletterfotos sind ohnehin nicht leicht zu schießen. Wenn man aber nur zu zweit  ist, kann die oder der Sichernde eben entweder gut sichern, oder gut fotografieren und so wir das Ganze zu einer Abwägung zwischen Kunst und Gesundheit. Ich bin froh, nur in einer Ruhesituation geknipst worden zu sein 😉 .

Oben angekommen, ist dann der Blick über das Tal frei.

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CROZ DE LA NIERE

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CROZ DE LA NIERE 46.049646, 10.756645